Das schreibt die WAZ/NRZ über unseren Funkenball 2011

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FunkenballDas Leid mit kurzen Hosen im Winter

Duisburg, 23.01.2011, Klaus Johann

Am Samstag, den 22. Januar 2011 feiert Karnevalsgesellschaft Rote Funken ihren Funkenball im Duisburger Hof. Foto Alexandra Umbach / Waz FotoPool

Tuchfühlung ist garantiert, wenn Jecken im Grand Hotel Duisburger Hof Karneval feiern. Auch wenn Narrenspektakel in Duisburg aus Kostengründen auf Sparflamme gekocht werden, muss das Karnevalsfieber in intimer Gesellschaft nicht weniger ansteckend sein. Die etwa 230 Besucher, die der Einladung der Roten Funken zum Funkenball gefolgt waren, entpuppen sich schnell als ausgelassene Mitspieler im närrischen Zirkus.

Die Roten Funken scheinen es ohnehin leichter zu haben als andere Vereine, die richtige Programm-Mischung anzurühren. Bei jeder zweiten Ankündigung bittet Sitzungspräsident Bernd Jägers Leute aus den eigenen Reihen auf die Bühne. Die Funken schöpfen aus dem Vollen, ob Mini-Tänzerinnen, singende Boy-Group, tanzende Gardisten oder die musizierenden Blechbläser der Sound Fanfares.

Bei den Jüngsten, viele noch unter zehn, muss die Gesellschaft nicht um die tänzerische Zukunft bangen. Der Nachwuchs zeigt, dass Rhythmusgefühl und Bewegung keine Frage des Alters sein müssen. Die Mädchen werden sicherlich eines Tages ähnlich souverän auf der Bühne präsent sein wie die Pagen aus der Prinzencrew. Prinz Jürgen II, dessen Stimmbänder nur noch dezimierte Laute produzieren, kann sich auf seine singende Truppe wie auch auf die eingespielten Aufnahmen verlassen. „Welcher Mann rennt schon im Winter in kurzen Hosen herum“, findet Tollität die Ursachen für seinen kränkelnden Körper.

Wintergerecht gekleidet sind indes die Charly’s, die Bernd Jägers als älteste Boygroup Duisburgs vorstellt. In langen Hosen, schwarzen Stiefeln, roten Schürzen und Hosenträgern singt sich die Truppe durch den deutschen Schlagerwald. Vor allem weibliche Besucher treiben die flotten Rhythmen zum Kreistanz aufs Parkett.

Dass exerzierende Garden im Karneval den militärischen Drill eigentlich nur persiflieren sollen, zeigen die Roten Funken mit ihrem traditionellen wie originellen Stippeföttkes-Tanz. Das Gewehr tanzt mit.

„De Husmester“ ergründet die Psychologie beim weiblichen Einkaufsmarathon und die Tiefsinnigkeit der Verspätungsausreden der Bahn.

Die Männer am Mischpult haben derweil Schwerstarbeit zu leisten. Die Einspielung muss passen, bei Saftproblemen am Mikro schnell Ersatz her. Mehr auf das eigene Stimmen-Mischpult ist Jürg Hammerschmidt angewiesen, dem Parodien auf Angela Merkel, Udo Lindenberg und Inge Meysel besonders realistisch gelingen. Als er Pavarottis „Nessun dorma“ aus der Puccini-Oper Turandot ins Mikro schmettert, feiert die begeisterte Menge den Stimmenakrobaten stehend.

Die Gruppe „Die Fetzer“ interpretiert ihren Namen mit der entsprechenden Musik, aber bedient auch das Gemüt der fröhlichen Gesellschaft. Ein langer, aber kurzweiliger Abend, der gegen Mitternacht noch mit einer kräftigen Prise humoristischer Würze garniert wird. Der erfolgreiche Comedian Wolfgang Trepper, ehemals Radio Duisburg-Redakteur, setzt mit seiner unbarmherzigen Wortanalyse vieler Nonsens-Titel der Deutschen Schlagerwelt einen unterhaltsamen Schlusspunkt.

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